Die SoLaWi-Much = Aktiver Umweltschutz

Much ist schön grün und seit Corona schätzen die Mucher und die Städter im Umland die Natur noch mehr. Was man schätzt, sollte man pflegen. Somit ist der Umweltschutz das wichtigste Anliegen der SoLaWi-Much. Das Gemüse, das auf dem gut gepflegten Boden geerntet werden kann, verstehen wir als Geschenk der Natur, das sich die Ernteteilenden teilen.

Auf dem SoLawi-Acker wird weitgehend auf schwere Bodenbearbeitung verzichtet. Viele Arbeiten werden „händisch“ verrichtet, es wird darauf geachtet, was angepflanzt oder entfernt wird. Auf den Einsatz von Ackergiften wird gänzlich verzichtet . Ein paar konkrete Beispiele:

  • Im Fokus steht der Aufbau eines gesunden Humus, in dem natürliche regenerative Prozesse dafür sorgen, dass gesundes Gemüse ohne chemische Zusatzmittel wachsen kann. Das braucht Zeit und Geduld, gärtnerisches Wissen, einen sorgsamen Blick auf die Entwicklungen und achtsames Handeln.
  • Gepflanzt wird Bio-Gemüse, das im Eichhof vorgezogen oder aus samenfestem Saatgut selbst gezogen wurde.
  • Bevorzugt werden „alte Sorten“ als bewusster Gegenpol zu modernen Pflanzen aus Hybrid-Sorten. 90 % des Supermarktgemüses wächst aus Hybridsaatgut = künstlich erzeugten Inzuchtlinien, mit vielen bedenklichen Eigenschaften.
  • Der Gemüseacker liegt auf einer Streuobstwiese und wird als Agroforst aufgebaut. So ist er resilienter gegen klimabedingte Veränderungen.
  • Die Pflege der Natur rund um die Ackerflächen ist mit sorgsamer Gestaltung wie Wildblumenwiesen, Totholzhecken, Restwiesenflächen, … immer im Blick.

Die Ernteteilenden sind bereit, aktiv Verantwortung zu übernehmen und den „Wahren Preis“ zu zahlen. Ein spannendes Thema, mit dem man sich einmal beschäftigen sollte.

Weitere Informationen findet ihr auf der Homepage der SoLaWi www.solawi-much.de – oder kommt einfach mal vorbei 😊

Gastbeitrag von Sabine Müller – SoLaWi-Much