Die Geschichte der kleinen Winterlinde in Roßhohn

… dieser kleine Baum konnte wachsen, weil eine aufmerksame Nachbarin einer Familie in Roßhohn einen Ast geschenkt hat, der bei der nicht angekündigten Fällung des Mutterbaumes als Abfallprodukt am Boden lag. Die Familie, vor deren Haus der Baum stand, war über die Fällung entsetzt und traurig. So wurde der Ast eingepflanzt und hat Wurzeln geschlagen…

Die Winterlinde, mit der Baumkataster Nr. 17, hatte den Status eines alten, schützenswerten Baumes.

Bäume dieser Kategorie dürfen nicht einfach gefällt werden – aber dieser Baum wurde gefällt.

Ein Nachbar fühlte sich vom Baum gestört, ein beauftragter Gutachter stufte den Baum als sicherheitsgefährdend ein und eine „Behandlung“ zur Rettung als nicht mehr möglich.

Die Mucher Grünen haben die Baumreste von einem zweiten Gutachter überprüfen lassen. Seine Expertise lässt den Schluss zu, dass Maßnahmen zur Baumrettung durchaus möglich gewesen wären.

Die Mucher Grünen setzen sich dafür ein, dass sich solche Aktionen nicht wiederholen.

Es muss ein zeitgemäßes, gesichertes Verfahren geben, dass den Umgang mit der Fällung von Bäumen klarer und transparenter regelt. Dazu gehört u.a., dass Gutachter und Baumfäller nicht in einem Unternehmen angesiedelt sein dürfen und die Anwohner, an deren Grundstücken diese Bäume stehen, rechtzeitig informiert und in den Prozess eingebunden werden müssen.

Wir bitten Mucher Bürger*innen darum, sich bei uns zu melden, wenn ähnliches in ihrer Umgebung geschieht!